Verifizierung von LiDAR

Seit 2014 betreibt wtg in Kooperation mit der GWU-Umwelttechnik GmbH eine Verifizierstation für Fernerkundungssysteme (Remote Sensing Devices, RSD). Seit der Inbetriebnahme läuft die Verifizierstation auf Hochtouren. Für rund 40 unterschiedliche Kunden hat wtg in den vergangenen fünf Jahren LiDAR- und SoDAR-Geräte (sound detecting and ranging) vermessen,was uns eine Spitzenposition für diese Dienstleistung auf dem deutschen Markt beschert.

LiDAR-Messungen sind heute Standard

LiDAR-Geräte setzen sich mehr und mehr für Windmessungen durch, da Messkampagnen per Fernerkundungssystem deutlich kostengünstiger und flexibler sind als über einen Windmessmast. Außerdem kann mit LiDAR-Geräten der Wind problemlos auch noch in Höhen von bis zu 200 Metern gemessen werden.

Um gemäß der Technischen Richtlinie TR6 verlässliche Windressourcenbewertungen erstellen zu können, müssen die LiDAR-Geräte möglichst vor und nach jeder Messung einer Verifizierung (gemäß IEC 61400-12-1, Edition 2) durch einen unabhängigen Messdienstleister unterzogen werden. Durch unsere unabhängige Verifizierung bescheinigen wir den Geräten, dass sie die Windbedingungen genauso verlässlich messen können wie ein Windmessmast mit Anemometern und Windfahnen.

Unsere Leistungen im Überblick:
  • Standort: kalibriertes Windtestfeld in Grevenbroich, Nordrhein-Westfalen

  • Gleichzeitige Verifizierung mehrerer Systeme möglich

  • Vorbereitet für LiDAR- und SoDAR-Systeme

  • Komplette Infrastruktur vorhanden (elektr. Versorgung 230 V/AC, normkonformer 134-Meter-Windmessmast, Internet, Netzwerk, asphaltierte Zuwegung, ebene und befestigte Stellfläche, Diebstahlschutz)

  • Testumfang und Dokumentation wählbar vom Kurzbericht zur Qualitätssicherung bis hin zur umfangreichen Verifizierung

  • Anforderungen der neuen IEC 61.400-12-1 sind erfüllt

Ihr Nutzen:
  • Reproduzierbarkeit der Messdaten Ihres Remote Sensing Devices

  • Erhöhung der Akzeptanz bei Banken und Investoren

  • Normkonforme Leistungskennlinienvermessung wird durch die Verifizierung erst möglich